Veronika mit K

Die Schreiberei entwickelt sich langsam. Nach einigen Versuchen mit Renga und Tan-Renga, die dann doch etwas anderes als Haiku sind, habe ich mich vor Kurzem bereit erklärt, mich einmal an einem Songtext zu versuchen. Was mir zunächst einfach erschien, entwickelt gerade eine ganz andere Komplexität – plötzlich denkt man nicht mehr über das gelesene sondern das gehörte Wort nach, grübelt über Singbarkeit, Phonetik, Geschwindigkeit und Eingängigkeit. Der Nachhall hat nur noch sehr kurze Zeiten, welche Musikrichtung habe ich vor mir, wieviel Message darf hinein und muss der Text am Ende sogar eins tun – sich reimen?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.